Ни в чем не проявляется так характер людей, как в том, что они находят смешным.

Иоганн Вольфганг Гете

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Авторский сценарий, презентация и и видео «Мальчик в полосатой пижаме»

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Воскресенье, 14 декабря 2014 13:10 Прочитано 2559 раз

„Der Junge im gestreiften Pyjama“ nach dem Roman von John Boyne

(Шум подъезжающей машины.)

1. Akt

Vater: Das ist unser neues Zuhause. Und was haltet ihr davon?

Bruno(Sohn): Es sieht sehr langweilig aus. Ich will zurück. Ich will nach Hause.

Mutter: Mach` nichts. Du kannst dich in dein neues Zuhause eingewöhnen.

Gretel (Schwester): Und ich find`, dass es in Ordnung ist.

Elsa(Mutter): Ihr sucht euch jetzt erstmals eure Zimmer aus.

Vater: Genau, und ich erledige in der Zeit ein paar Sachen.

Mutter (Elsa): Maria, hilf  bitte uns alles auspacken.

Maria: Unterwegs habe ich keine Menschen, keine Häuser gesehen. Sind wir hier alleine?

Mutter: Vielleicht. Ich selbst weiß es nicht genau. Ich habe auch keine Geschäfte, keine Läden, keine Cafés gesehen. Überall nur Wälder und Felder.

Maria: Wie heißt eigentlich dieser Ort?

Mutter: Aus-Wisch oder Ausschwitz.

(На стол надо заранее положить булку на тарелку.)

2. Akt

Bruno: Hallo, ich erforsche die Gegend. Ich heiße Bruno. Und du?

Schmul: Ich heiße Schmul und bin 8 Jahre alt.

Bruno: Ich bin auch 8 Jahre alt. Ich wohne in dem Haus dort drüben. Was macht ihr hier?

Schmul: Wir bauen eine neue Baracke. Hast du zu essen mit?

Bruno: Nein. Hast du etwa Hunger? Hast du Freunde?

Schmul: Nicht so viele. Aber wir streiten uns oft, deshalb komme ich hierher, damit ich allein bin.

Bruno: Wie ungerecht. Ich habe niemanden zum Spielen und du kannst mit deinen Freunden spielen.

Schmul: Spielen?

Bruno: Na­, ja. Die Nummer, ist das ein Spiel?

Schmul: Nein, jeder hat eine Nummer. Ich weiß nicht, warum wir sie haben.  

(Раздаётся рёв сирены и лай собак.)   

Schmul: Ich muss gehen.

Bruno: Schmul…

3. Akt

Maria: Wissen Sie, dass es Bruno hier gar nicht gefällt. Er vermisst seine Freunde Karl, Daniel, Martin und will zurück nach Berlin, will auch in die Schule.

Elsa: Ich verstehe ihn. Er hat niemanden zum Spielen und zum Reden. Ihm ist es hier langweilig.

(Приходит Бруно.)

Mutter: Wo warst du?

Bruno: Ich ging spazieren und habe einen Bauernhof gesehen.

Mutter: Einen Bauernhof?

Bruno: Ja, die Bauern sind so komisch. Alle tragen gestreifte Pyjamas.

Mutter: Du darfst dort nicht hingehen.

Bruno: Aber warum?

Mutter: Weil ich „Nein“ gesagt habe. Dein Vater wird sauer, wenn er das erfährt.  (Грозитпальцем.) Bruno setzt sich an den Tisch und beginnt Schach zu spielen.

(Приходит Гретель с книжкой в руках.)

Vater: Und, was gibt´s Neues? Was habt ihr gemacht?

Gretel: Ich habe das vor kurzem herausgekommene Buch von A. Hitler „Mein Kampf“ angefangen zu lesen und habe mir deutsche Lieder angehört: „Deutsche Soldaten ….“ Am Tage habe ich auch beobachtet, wie die Soldaten auf unserem Hof marschierten.

Mutter: Hast du erfahren, wie lange wir hier wohnen werden.

Vater: Schwer zu sagen.Das hängt nicht von unseren Wünschen ab.

Bruno: Papa, warum riecht der Rauch, der dort aus dem Rohr kommt, so widerlich? (Бруно показывает на слайд с изображением концлагеря.)

Vater: Da dort einfach Abfälle verbrannt werden.

Bruno: Aha. 

Der Vater hilft dem Sohn beim Schachspielen.

Gretel: Hey, das ist unfair.

Mutter: Gretel!

Gretel: Was!?

Mutter: Das ist doch nur ein Spiel.  Гретель, подергивая плечиком, уходит.

Bruno: Mama, darf ich auf dem Hof Ball spielen. (Мяч лежит возле декорации, Бруно берёт мяч и украдкой с тарелки берёт с собой булку.)

Mutter: Natürlich. 

4. Akt

Mutter: Von einem Soldaten habe ich erfahren, dass der so genannte Bauernhof, der ganz in der Nähe liegt, ein KZ-Lager ist, wo die Menschen verbrannt werden. Wie kannst du nur?

Vater: Weil ich Soldat bin (Стучит по столу.) und weil Soldaten Kriege führen.

Mutter: Was hat das mit Krieg zu tun?

Vater: Das ist ein Teil davon, ein wesentlicher Teil. Das Vaterland, dass wir uns alle ersehnen, du eingeschlossen, ist unmöglich zu verwirklichen, wenn wir auch nicht solche Arbeit leisten.

Mutter: Schrecklich ist das. Einfach schrecklich. Ich halte es nicht mehr aus.

Vater: Wir haben keine andere Wahl. Das ist unsere Aufgabe.

Mutter: Nein, das ist deine Aufgabe. Du kannst hier bleiben, aber meine Kinder und ich fahren weg.

Mutter: Was sollen die Leute denken, wenn ich erlaube, dass du mit den Kindern ohne mich nach Berlin zurückfährst? Man wird mir Fragen über die Einstellung zu meiner Arbeit hier stellen.

Mutter: Arbeit? Das nennst du Arbeit?

Vater: Elsa, Elsa…

Mutter: Lass mich in Ruhe. Fass mich nicht an.

Vater: An den Außenkommando Steyer von dem Kommandanten des KZ Aus-Wisch. Ich bitte Sie um Erlaubnis….

5. Akt 

(Бруно, играя в мячик, подходит к ограждению.) 

Bruno: Ich habe dir etwas zu essen mitgebracht. (Протягивает булочку. Шмуль начинает есть.) Ich habe schlechte Nachrichten. Bald fahren wir weg.

Schmul: Und wann können wir uns sehen?

Bruno: Sehr wahrscheinlich gar nicht mehr. Du könntest doch heute zum Abschiedsessen zu uns kommen.

Schmul: Ich kann nicht. Wir als Juden, dürfen dieses Territorium nicht verlassen.

Bruno: Lass uns Ball spielen! Бросает ему мяч через ограждение.

Schmul: Nein, ich kann nicht.  Осторожно отдаёт назад. Hier ist es gefährlich. Вздыхает. Ich habe auch schlechte Nachrichten. Mein Vater ist verschwunden.

Bruno: Ich habe eine Idee. Sind wir Freunde?  (Протягивает руку для рукопожатия.)

Schmul: Aha.

Bruno: Hast du noch einen Pyjama? Dann könnte ich mich umziehen und dir morgen helfen, deinen Vater zu finden. 

(Сирена и лай собак.)

6. Akt

Bruno: Gretel, weißt du, wer Juden sind. (Гретель сидит за столом и читает книгу.)

Gretel: … Sie? Sie mögen uns nicht. Und wir mögen sie nicht. Sie sind unsere Feinde, deshalb sind sie auf dem Bauernhof, das ist wie ein Arbeitslager.

Vater: Kinder, könntet ihr mich bitte alleine lassen, ich muss noch arbeiten. Aus-Wisch, den 20. Mai 1942. Mit dem heutigen Tage wurden folgende 14 Häftlinge (Facharbeiter) laut Liste ins KZ gebracht: Czernis Edward, Pole, aus Wilno…. 

7. Akt

(Бруно приходит в условленное место ограждению с колючей проволокой к Шмулю в лагерь.)

Bruno: Hallo! Und bist du bereit?

Schmul: Klar doch, ich hab´s dir ja versprochen.(Шмуль протягивает тюремнуюробу Бруно,и Бруно надевает её.)

Schmul: Komm her. Kriech darunter.

(Сирена и лай собак. Всех заключённых строят в колонны.)

Soldat: Schneller. Schneller.

Bruno: Schmul, wohin werden wir geführt?

Schmul: Ich weiß es nicht.

Soldat: Alle sind schon da! Man kann das Gas raus lassen!

(На слайде –  трубы концлагеря и дым.)

8. Akt

Mutter: Hast du Bruno gesehen?

Vater: Nein, ich habe ihn nicht gesehen.

Mutter: Gretel, hast du Bruno gesehen?

Gretel: Nein, und auf dem Hof ist er auch nicht.

Mutter: Oh, mein Gott, er ist verschwunden.

Vater: Was? Ich werde ihn mit meinen Soldaten suchen.

(Мама и дочь потом поднимаются на сцену, мама видит одежду.)

Mutter: Brunooooo. Nein, er ist nicht verschwunden. Er wurde…. (Бросает взгляд на слайд, где изображена газовая камера.) Bruno. Nein…

Bearbeitet und erstellt von Dworshezkaja L.W.

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